über mich
Ich bin selbst in einer Umgebung aufgewachsen, in der Menschen mit psychischen Problemen oft meine unfreiwilligen Bezugspersonen waren. Das zwang mich dazu, mich mit diesen Problemen auseinanderzusetzen. Auch ein einschneidendes Erlebnis mit dem Tod in meinem 14. Lebensjahr war prägend. Beide Grunderfahrungen veranlassten mich Zeit meines Lebens dazu, über die Psyche, die Seele, den Tod und Grenzerfahrungen zwischen Leben und Tod nachzudenken. Vor diesem Hintergrund und auch während meines Lehramtsstudiums in Greifswald (Deutsch und Geschichte) haben mich außerdem Ideologien

sehr beschäftigt, da ich hier die Individualität und die persönliche Freiheit von Menschen immer beschnitten sah. Während dieser Entwicklungen ist mir die Meditation ein Herzensanliegen geworden, da das Stillsein tatsächlich einen Eindruck von etwas Größerem vermitteln kann, das im Hintergrund wirkt - daher das Bild von einem stillen Orchester. Es war vielleicht die Suche nach dem Sinn hinter den negativen Erfahrungen des Lebens, die mich getrieben hat, mich in all diesen Themen fortzubilden. Ich hatte dabei viel Glück mit Menschen, die mich begleiteten, und mit meiner Suche nach dem Wissen, auf das ich aus war. Diesen Menschen bin ich sehr dankbar.
